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Art.Nr.: 5753
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Rockmann: Aus tausend Nächten WORKUTA.
Der Nibelungen Not.
In tausend Nächten, unter physischer und seelischer Bedrängnis, bei trübem Barackenlicht und primitiven Verhältnissen im russischen Zwangsarbeitslager der Eismeer-Einöde Workuta, schuf der Dichter diese 1550 Strophen von unerhörter Eindringlichkeit. Aus dem Gedächtnis heraus mußte er schöpfen, und so wurde manches Bekannte verändert und vieles Neue kam hinzu. Das Anliegen des Dichters war es vor allem, „Das Nibelungenlied", die bisher gewaltigste deutsche Dichtung des frühen Mittelalters und seine teils lichten, teils zwiespältigen Gestalten in den Herzen deutscher Menschen und vor allem der Jugend wieder Raum finden zu lassen. Dazu war es nötig, die Sprache so eindeutig und volkstümlich zu halten, daß sie von jedem verstanden werden konnte und den sagengeschichtlichen Inhalt so zu motivieren, daß praktische und ethische Werte gleichermaßen zum tragenden Gerüst des Lebens wurden. Das vielseitige und in wesentlichen Teilen hochdramatische Werk sollte großen Widerhall finden, da es in trefflicher Prägung des damaligen Geschehens auch ein Spiegelbild des Lebens ganz allgemein gegenwärtig macht. So ist darin viel Kluges und Gültiges gesagt über: Das Handwerk, den Bauern, den Soldaten, über die Ehe und die Freundschaft, über die Heimat und das Vaterland; über das Recht, die Kunst, das Glück, über die Frau, über die verlorene Heimat, über den Schwur und über die Freiheit sowie über viele sonstige Tugenden und Laster des Lebens: „Stets wurde ein Volk in dem Raume nur stark, den der göttliche Spruch ihm verliehen." „Ich reiche freudig meine Freundeshand an jeden, der es ehrlich mit mir meint ; wer aber weiter schürt des Hasses Brand, der will die Zwietracht, und der ist mein Feind!"
INHALTSVERZEICHNIS
Wintertag in Workuta
Vorwort 1
Wie es zu dieser Dichtung kam Walhall 2
Vorspiel in Walhall
1. Teil
DAS LICHT
Jung-Siegfried 11
Jung-Siegfried findet Walhallas Rubin 17
Jung-Siegfried schmiedet sein Schwert 19
Jung-Siegfrieds Kampf mit dem Drachen 22
Siegfried und Alberich 30
Siegfried hilft beim Aufbau 38 Der „Nibelung" 41
Burgund 43
Siegfrieds Einzug in Worms 47
Siegfrieds Begegnung mit Kriemhild 50
Volker bekennt sich zu Siegfried 54
Siegfried und Kriemhild finden sich 56
Kriemhild und Hagen im Rosengarten 58
Siegfried und Volker im Kahn 61
Aus nordischen Nebeln zur Sonne hin 65
Siegfried und Gunther schließen Freundschaft 72
Siegfried und die Jugend 77
Die Sachsenschlacht 83
Das Gericht 89 Der Beschluß zum Isenstein-Zug 96 Die Werbung um Brunhild 100 Brunhilde in Worms 108 Die Hochzeitsnacht 111
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Leinengebunden mit Schutzumschlag, goldgeprägter Titelschriftzug auf dem Buchrücken- und Deckel, 235 Seiten, Format 12,5 x 19,5 cm, Schutzumschlag minimal berieben, sonst guter bis sehr guter Zustand des Buches
Pfeiffer Verlag;1968; Hannover