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Art.Nr.: 5567
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Gerhard Graf
Die Völkerschlacht bei Leipzig in zeitgenössischen Berichten
»Lesebücher« haben eine gute Tradition. Sie ergänzen die Geschichtsschreibung
um vielerlei Details, tragen zur Veranschaulichung historischer Ereignisse bei, machen
diese für spätere Generationen nacherlebbar.
Dieser kleine Band will dem heutigen Leser einen Eindruck davon geben, wie Zeitgenossen,
Augenzeugen und Betroffene, die gewaltige Dreitageschlacht im Oktober 1813 bei Leipzig,
die Napoleons Herrschaft über, Europa ein Ende setzte, erlebten, erlitten, werteten und
innerlich verarbeiteten.
Die Quellen sind unterschiedlicher Art. Aufgenommen wurden Berichte, Briefe, Tagebuch-
und Zeitungsnotizen, eine literarisch anspruchsvollere spätere Erzählung, eine Dankespredigt,
volkstümliche Lieder; auch die Statistik fehlt nicht. Es reden zum Leser der einfache Soldat —
auf seiten der Verbündeten und auf Napoleons Seite —, der Freiwillige im Heer der
Verbündeten, der Berufsoffizier, der Publizist, der Dichter, der Pfarrer, die Hausfrau. Sie alle
vermitteln ein lebendiges, erschütterndes Zeugnis nicht nur vom Verlauf jenes furchtbaren
Ringens, sondern auch von den Leiden und dem Opfermut aller Betroffenen, die Gut und
Leben einsetzten, um Europa von der verhaßten Fremdherrschaft zu befreien, und die Freiheit
und Frieden so sehr ersehnten.
Koehler & Amelang • Leipzig
Gebunden mit Schutzumschlag und Abb., 183 Seiten, Schutzumschlag am Rand abgestoßen, sonst guter Zustand
Koehler&Amelang; 1988; Leipzig